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Eos Blog 2025

Endlich wieder im Wasser – Leros, Kalymnos, Astipalaia

Samstag 20.9.25 Leros, in der Werft

Unsere Fähre Blue Star 2 kommt nach Stopps in Syros und Patmos planmäßig um 5 Uhr morgens in Lakki/Leros an. Das geschäftige Gewusel bei Ankunft der Inselfähren finde ich immer wieder beeindruckend. Unser vorbestellter Mietwagen steht am vereinbarten Platz, Schlüssel unter der Bodenmatte.

Am Boot angekommen, schlafen wir erstmal noch zwei Stunden, der Schlaf auf dem doch spürbar stampfenden Schiff war nicht so erholsam.

Leider ist das Deck unserer Eos schrecklich verdreckt mit dem feinen Staub vom unbefestigten Werftgelände. Der immer noch starke Wind bläst außerdem von der benachbarten Baustelle – die Werft wird erweitert! – weiteren Sand zu uns. Dazu kommt noch der Matsch von unseren Schuhen, sobald man sich zu Fuß über das Werftgelände bewegt.

Der Staub eines Sommers!

Den restlichen Samstag nutzen wir für den üblichen Großeinkauf, vorher holen wir beim Segelmacher Sifounios unser neues Groß, und beim Marineladen den neuen „Comfort Seat“, ein Geburtstagsgeschenk für Christel.

Comfort Seat

Zum Abendessen treffen wir uns mit Petra und Michael aus Darmstadt, die wir im Hotel in Athen kennengelernt haben, im netten „Lychnari“ in Lakki.

Sonntag, Montag 21/22.9.25 Leros

Mit Bootputzen, Inbetriebnehmen, Testen vergehen fast zwei weitere Tage.

Sonntag Abend ist noch Zeit für einen Badeausflug in die Bucht Blefoutis. Eigentlich wollten wir in der dortigen Taverne essen, aber eine Taufgesellschaft mit Live-Musik ist so laut, dass wir lieber weiterfahren und im Örtchen Gourna eine „Ouzeria“ mit Blick auf den Sonnenuntergang finden.

Leider befällt Christel in der Nacht ein heftiges Fieber mit Erkältungssymptomen, und so ist es vielleicht ganz gut, dass der Krantermin erst am Dienstag ist. Mit Aspirin und anderen Mittelchen kämpft sie sich durch den Tag (… „aber sonst gesund“… ).

Dienstag 23.9.25 Leros – Kalymnos

Endlich gegen halb 10 kommt der Kran und bringt uns routiniert ins Wasser, wir müssen noch das neue Groß aufziehen, und fahren los, leider überwiegend mit Motor, denn der Wind ist heute auf 5 – 7 kn abgeflaut.

Großsegel einziehen

Tagesziel ist die Emporio-Bucht in Kalymnos, wo bis letztes Jahr noch mehrere Muringtonnen der Tavernen lagen. Diese wurden nicht mehr genehmigt und daher entfernt. Schade, denn in der Bucht gibt es so viel Seegras, dass unser guter Rocna erst beim vierten Versuch griff.

Wenn die Windprognose stimmt, dürfen wir auf eine ruhige Nacht hoffen. Morgen planen wir dann die knapp 40 Meilen lange Überfahrt nach Astypalaia.

Mittwoch 24.9.25 Wilder Ritt nach Astipalaia

Nach windstiller, aber schaukeliger Nacht tuckern wir aus der Bucht, nach wenigen Meilen kommt der versprochene Nordwestwind, und wir können segeln. Bald sind Wind und Welle allerdings recht heftig, so dass wir geschafft und froh sind, als wir nach knapp sieben Stunden und 40 sm das Ziel erreichen, die rundum geschützte, binnensee-artige Bucht Vathy im Nordosten von Astypalaia.

Das neue Groß, hier noch ungerefft
Mit 7kn nach Südwest.

Die Insel gehört verwaltungsmäßig zum Dodekanes, obwohl näher an den Kykladen: unterwegs sehen wir im Norden Amorgos und weiter westlich Santorin. Wie die anderen Inseln des Dodekanes kam Astypalaia nach 400jähriger Türkenherrschaft und anschließender italienischer Besatzung erst 1947 zu Griechenland.

Auch für die nächsten Tage ist Starkwind zu erwarten, morgen wollen wir den Haupthafen (Skala) der Insel ansteuern, und voraussichtlich erstmal dort bleiben.

Eine Antwort auf „Endlich wieder im Wasser – Leros, Kalymnos, Astipalaia“

Lieber Klaus, ich lese immer wieder mit Vergnügen deinen blog, der einen förmlich mitsegeln lässt. Es liest sich leicht.
An Christel gute Besserung und euch schöne Segeltage

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