Samstag, 21. Juni 25, Sonnwend: nach Pythagorio
Heute soll Karl mit dem Flieger in Samos ankommen.
Wir segeln von Posidonia 6 Meilen nach Westen: nahe dem Flughafen machen wir am Stadtkai von Pythagorio fest.

Aus Athen meldet sich Karl – alles nach Plan bisher, wir verabreden ein gemeinsames Abendessen. Um 19:52 dann die Nachricht: wegen ungünstiger Landebedingingen ist der Flieger wieder umgekehrt, Karl ist in Athen gestrandet!
Tatsächlich weiß Wikipedia, dass der Flughafen Samos einer der schwierigeren ist; die 2km lange Landebahn ist so eng zwischen Bergen und Meer gelegen, dass sie direkt aus einer scharfen Kurve heraus angeflogen wird. Kräftiger Seitenwind weht auch immer, wir spüren ja die Böen im Hafen.

Sonntag, 22. Juni 25: ein antikes Technik-Wunder
An der Stelle von Pythagorio lag in der Antike die Hauptstadt Samos. Im 6. Jahrhundert vor Christus baute der Ingenieur Eupalinos zur Wasserversorgung der Stadt ein Aquädukt aus den Bergen zur Stadt. Dazu mussten seine Sklaven einen 1000m langen Tunnel durch den Berg schlagen, der heute als technisches Meisterwerk zu besichtigen ist.



Mit 24 Stunden Verspätung kommt Karl schließlich am Sonntag Abend an Bord.
