Logbuch

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Die aktuellen Beiträge sind umgekehrt geordnet, d.h. der neuste steht oben. Für den vollständigen Text auf die Überschrift klicken.

  • (Wie) im Flug nachhause
    Diesen letzten Eintrag unseres Sommertörns schreibe ich am Flughafen (und später zuhause). Die Ankerwinsch ist also ersetzt, sie wurde drei Tage nach dem Exitus ihres Vorgängers per Kurier aus Athen über Volos und per Fähre nach Alonissos geliefert und dann abends am gleichen Tag eingebaut. Um die Zeit bis zur Lieferung zu nutzen, segeln wir am Mittwoch (26.6.) noch von Steni Vala nach Skantzoura, das ist eine kleine unbewohnte Insel 15sm südlich von Alonnisos, und ankern dort an dem noch kleineren, vorgelagerten Eiland Prasso, als einzige Yacht. Da neuerdings unser Ankerlicht den Dienst verweigert – wahrscheinlich ein Kontaktproblem, das aber … Weiterlesen: (Wie) im Flug nachhause
  • Zurück in die Sporaden – mit Hindernis
    Fast eine Woche seit dem letzten Eintrag! Endlich geht es weiter, mit Sommerwetter satt und einer bösen Überraschung. Samstag 22.6. – mit Rückenwind nach Süden Samstag stehen wir vor der Sonne auf, denn wir haben 40 Meilen vor uns für den Rückweg in die Sporaden. Der Meltemi ist zurück, und schiebt uns mit 5-6 Beaufort zügig nach Süden. Bei heftiger Schaukelei kommen erste Gedanken an Seekrankheit auf, aber dank Vomex bleiben wir verschont und können sogar den rasanten Trip genießen. Am Nachmittag, in der perfekt geschützten Planitis-Bucht, versuche ich mich wieder an einigen Reparaturarbeiten, z.B. an der über der Saling … Weiterlesen: Zurück in die Sporaden – mit Hindernis
  • Kassandra, Kanal, Kultur, Kloster
    Montag 17.6.24 Bevor wir den Toronischen Golf nach Westen durchqueren, gibt es einen kurzen Badestopp auf der Insel Kefalos, deren Silhouette deutlich an eine Schildkröte erinnert. Die zahlreichen Möwen an unserem Ankerplatz zeigen mit lautem Geschrei, dass sie ihre Jungen gegen uns verteidigen wollen. Am Abend erreichen wir das Fischerörtchen Nea Fokea, das wir als Treffpunkt mit Uschi und Friedemann festgelegt haben. Die beiden werden am Dienstag aus Thessaloniki per Taxi ankommen. Viele Ortsnamen hier auf der Chalkidiki beginnen mit Nea oder Neos, also Neu-… Es handelt sich dabei fast immer um Gründungen der 1920er-Jahre, als nach dem griechisch-türkischen Krieg … Weiterlesen: Kassandra, Kanal, Kultur, Kloster
  • Im Reich des Milliardärs
    Samstag 15.6.24 Leicht demoralisiert von der fast schlaflosen Achterbahn-Nacht, leisten wir uns heute den Luxus einer Marina. Marinas gibt es in Griechenland recht wenige, hier in der Chalkidiki immerhin drei, alle in der oberen Preiskategorie. Der Reeder Giannis Carras ließ hier in den 1970er Jahren einen riesigen Hotelkomplex mit Yachthafen errichten, geplant immerhin von Walter Gropius – muss man trotzdem nicht schön finden. In der Anlage Porto Carras finden rund 200 Boote aller Größen Platz, bis zur Superyacht. Zur bewachten Anlage gehören auch Tennisplätze und ein Golfplatz. Ein bisschen fühlen wir uns hier fehl am Platz, genießen aber den Luxus … Weiterlesen: Im Reich des Milliardärs
  • Von beschaulich bis rasant
    Schärenlandschaft: Mittwoch/Donnerstag, 12./13.6.24 Der Küstenabschnitt nördlich des Städtchens Vourvourou an Sithonias Ostküste ist geprägt von beeindruckenden, vom Meer rundgeschliffenen Felsen, die uns an die schwedischen Schären erinnern. Es gibt dort herrliche Ankerplätze, und da am Donnerstag weitgehend Flaute herrscht, bleiben wir für zwei beschauliche Nächte und machen einen schweißtreibenden Land-Spaziergang auf Diaporos, der größten der vielen Inseln im Schärengebiet. Das Gebiet ist beliebt für Badeausflüge mit kleinen gemieteten Motorbooten, und es gibt ein paar Ferienanlagen. Freitag, 14.6.24 – nochmal Athos! Die Windprognose für Freitag ist gut (NW 12-20kn), und wir nutzen den Tag, die Klöster der Mönchsrepublik von See aus … Weiterlesen: Von beschaulich bis rasant
  • Zum Heiligen Berg
    Dienstag 11.6.24 Wie an den vorigen Tagen lässt der Wind auf sich warten. Erst gegen Mittag lichten wir den Anker und segeln anfangs sehr gemächlich, dann mit der zunehmenden Nachmittagsbrise gen Norden. Ziel ist Amouliani, die einzige bewohnte Insel im Singitischen Golf. Wir passieren die nur drei Meter tiefe, schmale Durchfahrt zwischen Amouliani und den kleineren Denia-Inseln und ankern in einer Bucht namens Musio – offensichtlich ein Lieblingsplatz der Möwen, deren aufgeregtes Geschrei uns bis in die Nacht begleitet. Mittwoch 12.6.24 Morgens knapp 2 Meilen rüber gesegelt in das Städtchen Ouranopolis (Himmelsstadt!), den Grenzort zur Mönchsrepublik Athos. Ein 1 1/2-stündiger … Weiterlesen: Zum Heiligen Berg
  • Sithonia
    Sonntag 9.6.24 Weil der Wind am Nachmittag abschwächen soll, fahren wir aus der Planitis-Bucht schon in der Morgendämmerung um 5:30 los, und können zeitweise bei leichtem Nordost mit 3 Bft schön segeln, aber brauchen auch einige Motorstunden, um schließlich am Nachmittag das Fischer-Örtchen Porto Koufo auf Sithonia, dem mittleren „Finger“ der Halbinsel Chalkidiki zu erreichen. Montag 10.6.24 Nachts nerven Moskitos trotz Zitronella, Moskito-Spirale und „Anti-Brumm“. Morgens baden, dann noch mal kurz an Land zum Müll-Abladen und WLAN-Nutzen – unser neuer Torqeedo macht das Dinghy-Fahren zum lautlosen Vergnügen. Dann geht es wieder raus aus dem Naturhafen, und rein in den „Singitischen … Weiterlesen: Sithonia
  • Marinepark Nördliche Sporaden
    Freitag 7.6.24 Nach zwei Nächten verlassen wir das idyllische Steni Vala am Freitag Morgen mit Kurs Nord, in Richtung auf unser Ziel Chalkidiki-Halbinsel. Die leichte Brise aus Nord wird im engen Kanal zwischen Alonissos und Peristera bis auf 6 Bft verstärkt. Nach mehreren Kreuzschlägen scheuen wir uns nicht, den Volvo zu Hilfe zu nehmen; nach der Engstelle herrscht dann gleich wieder gemütlicher Segelwind, der uns bei ruhiger See in gut sechs Stunden in die Bucht Planitis bringt, eine große, rundum geschlossene Lagune im Norden von Kyra Panagia, idealer Naturhafen und Ausgangspunkt für die weitere Überfahrt nach Norden. Hier ausnahmsweise ein … Weiterlesen: Marinepark Nördliche Sporaden
  • offline
    Wundert euch nicht, für die nächsten Tage sind wir nicht online, weil wir ins unbewohnte Meeresschutzgebiet um Kyra Panagia fahren… Post Views: 14
  • Siebzig
    Mittwoch 5.6.2024 Heute nur drei Meilen nach Steni Vala gesegelt/motort, dafür schon zum Frühstück Prosecco, und viele liebe Gebutstags-Grüße aus dem Freundeskreis! Post Views: 27
  • Mamma Mia
    Montag 3.6.24 Nach dem ausgezeichneten Abendessen am Sonntag im „Agnanti“ erstmal ausschlafen, dann steuern wir ein weiteres Highlight an: an Skopelos‘ unwegsamer, felsiger Nordostküste liegt auf einem imposanten Felsbrocken die kleine Kapelle Agios Ioannis. Berühmt wurde sie durch die Hochzeitsszene aus dem ABBA-Film „Mamma Mia“. In den Segelführern ist hier keine Ankermöglichkeit beschrieben, aber eine kleine Felsbucht bietet Platz für 6-8 Yachten, sofern das Wetter eine Ansteuerung zulässt. Da der Wind heute schwach genug ist, lassen wir uns die Chance nicht entgehen. Die großen Felsbrocken sind am Grund zwar gut zu erkennen, deren Tiefe aber schwer abzuschätzen. Trotzdem gelingt das … Weiterlesen: Mamma Mia
  • Erste Segeltage
    Am Freitag Nachmittag sind wir endlich soweit, alle Teile sind repariert, eingebaut und getestet, um dreiviertel drei lösen wir die Leinen und motoren los. Der Wetterbericht lässt Schwachwind erwarten, aber schon nach einer Stunde können wir Segel setzen, und zeitweise erreichen wir bei 5 Bft im glatten Wasser des Pagasitischen Golfs über 6kn. Bedingt durch die Windrichtung (SE) entscheiden wir uns für die Westseite des Golfs und steuern die lange Bucht von Nies an, wo ich zunächst im südlichen Teil ankern will. Dort kommen aber vom 900m hohen Berg dauernd Fallböen mit 20kn runter, und wir fahren dann doch zurück … Weiterlesen: Erste Segeltage
  • Saisonstart 2024: die übliche Bastelei
    Seit Dienstag (28.5.24) sind wir wieder auf der Eos, bei ruhigem Sommerwetter in Volos. Die ersten Tage dürfen wir – wie leider schon gewohnt – mit ungeplanten Reparaturarbeiten, aber auch einigen geplanten Verbesserungen am Boot verbringen. Gas, Wasser, Schei… Im Oktober hatte ich Alex eine mittellange Todo-Liste hinterlassen. Zum Beispiel war die Gasdruckfeder vom Rodkick (Baumhochholer) fest gefressen, und man hatte mir längst versichert, das sei erledigt. Tatsächlich lag das Ersatzteil im Lager und wartete darauf, eingebaut zu werden. Ebenso war im Oktober eine Wasserleitung undicht gewesen, ein Klempner hatte im Winter dann ohne sich mit uns abzustimmen, alle Verbinder … Weiterlesen: Saisonstart 2024: die übliche Bastelei

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